Drogentest für DMBA

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Spätestens seit Unstoppable von Dedicated und dem alten Jack3D sind Trainingsbooster eines der beliebtesten Supplements im Fitness- und Bodybuilder-Bereich. DMBA, dem eine Amphetamin-ähnliche Wirkung nachgesagt wird ist dabei fester Bestandteil vieler Booster. Doch wenn die Wirkung und der Stoff selbst Amphetamin sehr nahe sein sollen – schlagen diese Booster denn dann nicht auch bei einem Drogentest an?

DMBA, AMP-Citrat, 1,3-dimethylbutylamine

Der Stoff von dem wir sprechen trägt die chemische Bezeichnung 1,3-dimethylbutylamine (DMBA) und wird unter dem Markenname AMP-Citrat auf dem Markt verbreitet. Augenscheinlich existieren weitere Namen für DMBA. Wir bezeichnen DMBA und DMBA-ähnliche Stoffe nachfolgend als Stimulanz.

Die ursprüngliche Stimulanz DMMA (1,3-dimethylamylamine) war der Bestandteil des alten Jack3D. Tatsächlich wurde DMMA verboten und ist in den meisten Ländern als Supplement und Supplement-Zusatz verboten. Teilweise gibt es aber Länder in denen DMMA weiterhin als Geranium frei verkäuflich ist. In Nordmaerika und Europa wurde DMMA wegen seiner Nebenwirkungen verboten.

DMMA und DMBA sind zwei sehr ähnliche Stoffe. Daher ist zu erwarten, dass nicht nur DMMA, sondern auch DMBA ähnlich intensive Wirkungen erzielen kann. Das gilt letztendlich auch für die Nebenwirkungen. Daher wird wohl auch ein Verbotsverfahren für DMBA angestrebt. Die ersten Hersteller reagieren darauf bereits. Zum jetzigen Stand ist DMBA aber nicht verboten und wird weiterhin zahlreichen Boostern beigesetzt. (Jarnuar 2015)

Was passiert beim Drogentest?

Beim Drogentest muss man zwischen verschiedenen Testverfahren unterscheiden. Relevant sind primär der Urin-Test, der gerne im Straßenverkehr genutzt wird, sowie der wohl einzig gerichtlich verwertbare Drogentest im Rahmen einer Blutentnahme. Tatsächlich kann bei einem Urin-Test eine positive Amphetamin-Einnahme gezeigt werden. Bei einem Blut-Test hingegen kann der Stoff 1,3-dimethylbutylamine maximal als solcher identifizert werden. Und bislang ist dieser nicht durch das Arzneimittelgesetz verboten. (Stand Januar 2015).

Der Grund dafür liegt darin, dass ein Urintest lediglich auf bestimmte Abbaustoffe im Urin reagieren kann. Daher kann der Abbaustoff von 1,3-dimethylbutylamine durchaus einen positiveren Ausschlag im Test verursachen. Bei einem Blut-Test werden tatsächlich die Stoffe im Blut getestet. Zwar könnte AMP dort als solches identifizert werden, es ist allerdings eben nicht verboten.

 DMBA Booster im Straßenverkehr

Dennoch möchte ich nochmal eindringlich auf die Wirkung der Booster hinweisen. Wer sich vor dem Training mit einem DMBA-Booster supplementiert hat im Straßenverkehr nichts zu suchen!

Jeder der einen DMBA Booster konsumiert sollte sich übergreifend Gedanken machen, in wie weit diese Wirkung auf Dauer gut für den eigenen Körper sein kann. Wer jedoch mit einem DMBA Booster im Straßenverkehr unterwegs ist, bringt leicht sich selbst und andere in Gefahr. Daher ist der Verantwortungsvolle Umgang mit Boostern umso wichtiger.

2 thoughts on “DMBA Booster und Drogentest? (AMP Citrat)”

  1. Boah, ich hasse es… da sucht man nach Informationen und wird auf ein schwachsinniges Video verwiesen.

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